Hochzeitstipps.
Herzlich willkommen zu meinem Hochzeits-Blog.

Hochzeitstipps

Hochzeitstipps

Hochzeitstipps von Hochzeitscoach Daniel Koch

SAG JA

und plane Deine Hochzeit stressfrei

mit dem Hochzeitscoach Daniel Koch (Über mich)

 

Liebes zukünftiges Brautpaar,

herzlichen Glückwunsch!
Der Heiratsantrag katapultiert Eure Beziehung ins nächste Level.

Nun möchtet Ihr mit der Hochzeitsplanung beginnen.
Ich freue mich, dass Ihr dabei auf meine Unterstützung vertraut.

Mit Expertenwissen trifft man bessere Entscheidungen.
Deswegen habe ich für Euch mein Wissen und meine Erfahrungen in diesem E-Book zusammengetragen.

Alles, was ich hier präsentiere, ist hundertfach praxiserprobt.
Die Kombination mit Experten-Videos ist neuartig.

Meine Ablaufempfehlung für Eure Hochzeitsplanung basiert auf:
1. meiner Erfahrung aus 20 Jahren Arbeit in der Hochzeitsbranche
2. dem ständigen Austausch mit Kollegen aller Hochzeitsdienstleistungen
3. den Erzählungen von Brautpaaren über alles, was auf ihrer Hochzeit schief lief.

Aus all diesen gesammelten Erkenntnissen und Erlebnissen sind die hier versammelten Hochzeitstipps, Tricks und mein gesammeltes Know-how entstanden, das ich an Euch weitergebe, damit Eure Hochzeit zum schönsten Fest Eures Lebens wird.

Die Vorlaufzeiten und Planungsphasen
In diesem E-Book gehe ich von einer zu planenden Hochzeit aus, die an einem Samstag zwischen Mai und September gefeiert wird. Es soll dabei um eine Trauung mit einem anschließenden Fest gehen, bei dem gegessen, getrunken und gefeiert wird. Eine rein standesamtliche Hochzeit an einem Wochentag, die mit Kaffee und Kuchen endet, ist nicht gemeint.

Wichtig
Am besten ist es natürlich, wenn Ihr frühzeitig mit der Planung beginnt. Solltet Ihr einen kürzeren Vorlauf als 24 Monate zur Hochzeit haben, startet bitte trotzdem mit dem ersten Teil des E-Books und versucht, möglichst bald auf den aktuellen Stand zu kommen.
Die Reihenfolge der verschiedenen Phasen ist wichtig, da eine auf der anderen aufbaut.

Du oder Sie?
Ob ich Euch „Duze“ oder „Sieze“, habe ich lange überlegt.
Ich entschied mich nun so, wie ich es auch mit meinen Brautpaaren im Hochzeitscoaching LIVE, per Videotelefonie oder bei mir Büro handhabe: Ich möchte Euch gerne das DU anbieten. Ich hoffe, Ihr fühlt Euch damit wohl.

Noch ein Versprechen an Euch
Ihr werdet von mir weder hier, noch auf meinen Social Media Kanälen oder der Website dauerhaft mit „Hallo meine Lieben“ oder „Huhu, Ihr Süßen“ übertrieben herzlich angesprochen. Deshalb, weil ich Euch (noch) nicht persönlich kenne und diese Floskeln dann für unangebracht und unecht empfinde. Lieber ehrlich herzlich, wenn man sich gut kennt und sich gegenseitig zu schätzen weiß. Das passiert manchmal im Laufe eines Coachings im Zeitraum über 1-2 Jahren. Dann meine ich es auch genau so, und es kommt von Herzen.

Und nun wünsche ich Euch ganz viel Spaß und Vorfreude.
Solltet Ihr Fragen haben, meldet Euch gerne.

Im persönlichen (Videotelefon-) Coaching können wir thematisch in die Tiefe gehen. Dafür bin ich da.

Ich freue mich auf Euch.
Euer Hochzeitscoach Daniel Koch

BASICS, 18 – 24 Monate vor der Hochzeit

Wunderbar, dass Ihr so früh dran seid.
Der Vorlauf von 1,5 – 2 Jahren ist perfekt, um die Basics zu klären.
Hier ist Euer Teamwork als Paar gefragt, denn es gilt, gemeinsame Entscheidungen zu treffen:

° Wann soll die Hochzeit stattfinden?
° Wo soll die Hochzeit stattfinden?
° Wie soll die Hochzeit gestaltet werden?

=> Eure TO DOs


Wann soll die Hochzeit stattfinden?

Die beste Freundin ist nicht dabei? Die liebe Oma hat an dem Tag Geburtstag?
Ein NO GO.
Deshalb klärt bitte mit Euren liebsten Menschen ab, ob sie an Eurem favorisierten Datum definitiv dabei sein können.

TIPP

Falls es Euch schwer fällt, einen genauen Termin zu benennen, nähert Euch erst einmal über den Monat an. Vielleicht sollte Eure Hochzeitsfeier nahe an Eurem Kennenlerntermin liegen?
Achtet auch auf die Ferien in dem Bundesland, in dem Ihr feiern möchtet. Zu Ferienzeiten haben Freunde, die Lehrer oder Erzieher sind, meistens keine Zeit und Gäste mit schulpflichtigen Kindern ebenfalls. Zudem sind zur Ferienzeit die Hotelpreise manchmal höher. Dies betrifft dann Gäste, die von weit entfernt anreisen, oder einfach gerne nah am Veranstaltungsort übernachten.

Mindset
Lasst Euch nicht von Terminwünschen und Einmischungen Eurer Hochzeitsgäste verrückt machen. Bedenkt bitte immer: Ihr gebt Euch große Mühe und plant mit Liebe und Sorgfalt, jedoch werdet Ihr es nicht allen recht machen können, auch beim Termin nicht.

Wo soll die Hochzeit gefeiert werden?

Paare aus der gleichen Gegend haben es hier möglicherweise einfacher.
Seid Ihr aus unterschiedlichen Regionen, besprecht rechtzeitig, wo welcher Teil der Hochzeit stattfinden soll.
Vielleicht splittet Ihr es: standesamtlich in der Heimat des Bräutigams. Die freie oder kirchliche Eheschließung mit anschließendem Fest dort, wo die Braut aufgewachsen ist.
Oder Ihr entscheidet Euch für Destination Wedding, zum Beispiel im Ausland oder in einer ganz besonderen Location, die gar nicht in Eurer Nähe liegt.
Warum? Weil es dort für Euch ganz besonders schön ist.
Vielleicht habt Ihr Euch in dieser Gegend kennen und lieben gelernt.
Manche Paare wählen auch eine Hochzeit fernab der Heimat, um dem Trubel zu entfliehen. Ihr habt sicherlich schon von Paaren gehört, die heimlich in Las Vegas geheiratet haben.
Ob nah oder fern, haltet auf jeden Fall schon einmal Ausschau nach Locations.

HOCHZEITSTIPPS

Sucht in dieser frühen Planungsphase den direkten Kontakt zum Locationbetreiber und fordert Bankettmappen an. Im Falle eines Restaurants ist der Restaurantleiter der richtige Ansprechpartner. Bei einem Hotel wäre der direkte Kontakt zum Bankettmanager wichtig.
In den Bankettmappen findet Ihr alle Informationen bezüglich der Räumlichkeiten und des Services. Bei einem Restaurant- oder Hotelsaal werdet Ihr auch Menü- oder Buffetvorschläge finden. Dazu aber in einer späteren Planungsphase mehr.
Bei freien Locations nehmt Kontakt zu Caterern auf.
Klärt ab, ob die Location „frei“ ist, das heißt, ob jeder Caterer dorthin liefern darf oder nur einige wenige. In manchen Fällen ist es sogar nur ein Bestimmter.

Welche Art Hochzeit soll es werden?

Ob Ihr ausschließlich standesamtlich oder zusätzlich eine kirchliche oder freie Trauung abhalten möchtet, ist eine grundlegende Frage.
Wie viel wollt Ihr in Euren großen Tag reinpacken?
Ich sehe zwei Varianten, die ich Euch mit ihren Vorteilen aufzeigen möchte.

Das „kleine Paket“
Hierbei feiert Ihr die Trauungen an verschiedenen Terminen.
Somit hättet Ihr eine standesamtliche Hochzeit mit anschließendem Mittagessen und/oder Kaffee und Kuchen. Zelebriert wird mit der engsten Familie, den besten Freunden und den Trauzeugen.
Die kirchliche oder freie Trauung findet an einem anderen Termin, einige Tage oder Wochen später statt.

Vorteile:

  • Ihr habt mehr Zeit für Eure Gäste
  • Ihr könnt den einzelnen Momenten mehr nachspüren, weil Ihr Zeit zwischen den Festen habt
  • Es gibt weniger oder keinen Zeitdruck
  • Ihr könnt zu den verschiedenen Terminen unterschiedliche Leute einladen

Das „große Paket“
Dies ist die Kombination aus standesamtlicher und freier/kirchlicher Trauung an einem Tag.

  • Freunde, die von weit angereist sind, müssen nicht zwei Mal den weiten Weg machen.
  • Einsparmöglichkeiten bei der Organisation
  • Weniger Organisation im Ganzen
  • Gäste, die sonst zwei Mal eingeladen wären, brauchen sich nur einen Termin zu reservieren.

HOCHZEITSTIPPS


Wenn Ihr das „große Paket“ plant, baut am Nachmittag eine Pause zur Erholung ein.
In diesen Stunden kann sich jeder auf sein Hotelzimmer zurückziehen und sich frisch machen. Oder die Gäste tanken neue Energie bei einem Spaziergang.
Findet das Ganze an einem historischen Ort statt? Dann ist eine Führung durch die Burg/das Schloss/die Altstadt ein Highlight. Auch Ihr habt zwischendurch Zeit zum Verschnaufen und um die ersten wundervollen Momente positiv nachwirken zu lassen.

Darf’s ein Motto sein?

Seid Ihr als Brautpaar der „Motto-Typ“? Oder mögt Ihr es eher klassisch? In dem Fall macht Euch mit dem Thema Motto nicht verrückt. Für alle anderen ein paar Hochzeitstipps:

„Motto-Typ“ seid Ihr, wenn Ihr ein besonderes Hobby habt.
Zum Beispiel Tänzer, Motorradfahrer oder Mittelalterfans?
Zu diesen Themen lassen sich tolle Mottoparties kreieren.

Seid Ihr Liebhaber einer besonderen zeitlichen Dekade?
Feiert Ihr den Stil der 1920er, 1950er oder 1990er-Jahre?
Lebt Ihr privat sogar diesen Lebensstil und entspricht er Eurem Lebensgefühl?
Dann wäre dies ein Motto für Eure Hochzeit.

HOCHZEITSTIPP:
Bedenkt, ob dieses Motto viele Eurer Freunde, die Ihr einladen werdet, teilen.
Auch für die Familie sollte dieses Motto nachvollziehbar und nicht zu extravagant sein. Oder doch?
Wichtig ist dabei, wie Ihr die Gäste einschätzt, und ob die meisten mit Freude dabei mitmachen würden.

Mindset:
Ein bisschen Egoismus ist Eurerseits erlaubt. 

Schließlich ist es Euer Fest und es soll zu Euch passen.
Dies wird sich bei der weiteren Planung immer wiederholen.
Stellt Euch immer die Frage: „Sind das WIR, oder quetschen wir uns in ein Konzept, das andere von uns erwarten?“

Wie viele Gäste sollen es werden?

Erstellt die erste Gästeliste, damit Ihr schon eine grobe Gästeanzahl habt.
Diese Zahl ist unerlässlich für die Auswahl der Location.
Stellt Euch vor, Ihr sucht eine schicke Traumlocation aus, die nur Platz für die Hälfte Eurer Gäste hat – und das merkt Ihr erst, wenn Ihr die Gästeliste zu spät erstellt. Oh nein!

Ein weiterer von mehr als 100 Hochzeitstipps:
Manche raten 110 Leute einzuladen, wenn man mit 100 Leuten feiern will. Man rechnet also mit 10 Prozent Absagen. Ich halte das für gefährlich und rate lieber davon ab. Es kann sonst eine ganz peinliche Situation werden, in der Ihr jemandem absagen müsst, weil doch alle zugesagt haben.
Noch schöner: Wir sind hier früh dran. Deshalb kann auch mal Nachwuchs dazu kommen. Babys benötigen einen Stellplatz für den Kinderwagen und Kleinkinder einen Kinderhochstuhl. Mit etwas Glück werden es somit einige mehr, als Ihr eingeladen habt.
Das wäre doch wunderschön.

Sollen Trauzeugen benannt werden?

Direkt vorab:
Es sind heutzutage nicht überall Trauzeugen verpflichtend, um Eure Ehe zu schließen.

KEINE Trauzeugen benötigt Ihr

  • vor dem Standesamt
  • anlässlich einer evangelischen Trauung
  • bei einer freien Trauung.

Bei einer katholischen Trauung sind Trauzeugen Voraussetzung.

Mit ist schöner!
Fragt Eure Geschwister oder Eure beste Freundin/Euren besten Freund, ob sie/er Euch im wahrsten Sinne des Wortes zur Seite stehen will.
Auch hier ist es wichtig, schon frühzeitig den Wunschtermin bekannt zu geben.

Die Trauzeugen sind ja nicht nur für den offiziellen Teil notwendig.
Wenn sie ihre Sache gut machen, stehen sie Euch auch sonst zur Seite.
Sowohl in der Vorbereitungsphase, als auch als Organisatoren des Junggesellen/-gesellinnenabschiedes (JGA).
Am Tag der Hochzeit haben sie vielleicht die ein oder andere Überraschung für Euch und wenn sie organisatorisches Geschick haben, achten sie sogar auf den roten Faden an diesem Tag.

HochzeitsTIPP
Im Internet findet Ihr lange Listen, was die Trauzeugen alles machen (sollten).
Mein Rat dazu: Überfordert die Trauzeugen nicht.
Auch sie sollen das Fest genießen und mit Euch feiern können.

Im Laufe meiner Hochzeitslaufbahn, siehe www.the-musicman.de/referenzen habe ich zu oft Trauzeugen erlebt, denen man oder die sich selbst zu viel zugemutet hatten.
Da war es dann nicht mehr die Aufgabe, dass die Trauzeugin die Braut beruhigt, sondern dass die Trauzeugin von anderen (auch von mir) beruhigt werden musste, dass wir das alles zusammen hinbekommen.

Welches Budget ist erforderlich?

Das leidige Thema Geld. Soll ich trotzdem loslegen?
Klärt bitte, ob sich Eure Vorstellungen mit Euren liquiden Mitteln decken.
Gerne würde ich Euch hier Preise auflisten, was welche Dienstleistungen ungefähr kosten.
Doch das ist nicht sinnvoll, da sich diese je nach Region sehr unterscheiden. Zudem hängen die Preise auch von der Erfahrung der Dienstleister ab.
Die Bezahlung der Dienstleister hängt auch von deren Ausstattung ab.
„Zeit ist Geld“, somit hat auch die Dauer und Qualität des Services Einfluss auf den Preis.
So wird zum Beispiel ein Fotograf, der seit 10 Jahren erfolgreich in der Branche aktiv und immer ausgebucht ist, für eine Acht-Stunden-Hochzeitsreportage einen höheren Preis aufrufen als ein Neuling in der Branche.
Zu diesem riesengroßen Thema gibt es selbstverständlich viel zu sagen. Dafür bin ich als Coach da.

Tipp
Klärt als Paar, welche drei Investitionen für Euch am wichtigsten sind.
So findet Ihr heraus, welche anderen Positionen vielleicht Einsparpotenziale bieten.

Beispiel 1
Tina & Thomas sind Liebhaber guten Essens und genießen gerne aufmerksamen gastronomischen Service. Deshalb ist ihnen auch eine gehobene stilvolle Location wichtig. Brautkleid und der Anzug des Bräutigams sollten extravagant sein, am liebsten von namhaften Designern.
Ob nun ein DJ oder eine Live-Band für die Musik sorgen, ist ihnen nicht so wichtig. An eine große Party haben Sie keine Erwartungen, da Sie selbst keine großen Tänzer sind.
Mit Familie und dem engsten Freundeskreis wollen Sie gute Gespräche führen und einen entspannten Hochzeitstag verbringen.

Deshalb beschränken Sie sich auf 50 Personen.
Hier ist es klar, wie die Budgetverteilung aussehen wird, oder?

Beispiel 2
Alina & Marc haben einen großen Freundkreis. Sie wollen feiern. Laut ihrer Aussage „mit allem Drum und Dran“. Damit meinen sie: Die Großfamilie, viele Freunde von früher und heute sowie einige Arbeitskolleginnen sollen dabei sein, wenn es ein großes ausgelassenes Hochzeitsfest gibt.
Bei der Location brauchen sie Platz und packen auch gerne selbst mit an. Ein gut ausgestattetes modernes Bürgerhaus oder eine nicht zu gehobene Event-Location benötigen sie als Basis, um ihre 100 Gäste unterzubringen. Für Hochzeitstipps bezüglich Speisen und Getränke wären sie dankbar und geben an, dass das Essen „lecker und für jeden was dabei sein“ soll. Ein freundlicher Caterer mit Thekenpersonal wäre die perfekte Lösung für die beiden. Bereits nachmittags sollte es Aktionen und Unterhaltung geben, die sich bis in den Abend und in die Partynacht fortsetzen.

Auch hier ist zu erkennen, wo die Reise hingeht – Ach ja, die Hochzeitsreise ist ihnen auch nicht so wichtig, dafür müssen sie schon mal keine 5000 Euro einplanen.

 

 

HochzeitsTipps

Wer schreibt, der bleibt!

Entschuldigt bitte das Zitat aus der Schulzeit. 

Die Hochzeitsvorbereitungen werden so umfangreich, dass ich es nur empfehlen kann, ab dem ersten Planungstag einen Ordner anzulegen.
Hier sollten auch spontane Einfälle sowie Ideen und Flyer oder Visitenkarten von Dienstleistern gesammelt werden.


Weiter geht’s mit dem zweiten Teil des E-Books:
FIRST DETAILS, 12-18 Monate vor der Hochzeit.
Auch wieder gespickt mit vielen Hochzeitstipps.

Nach oben